14 „tierisch“ kuriose Sex-Dinge, die Du über die Tiere garantiert noch nicht wusstest!

Mit den allumfassenden sozialen Medien unserer Zeit glauben wir oft auch ebenso allumfassend informiert und gebildet zu sein, alles genauestens zu wissen.

tierisch kuriose Sex-Dinge

Dem ist in vielen Lebensbereichen jedoch nicht so, denn da gibt es immer noch die eine oder andere Wissenslücke und Besonderheit, über die man noch nie gehört hat und die der Mainstream auch nicht unbedingt publiziert. Nichtsdestotrotz ist es mehr als interessant und spannend – insbesondere zum Thema „Sex“ noch das Eine oder Andere zu erfahren, mit dem man bei passender Gelegenheit auftrumpfen kann!

Jetzt geht´s tierisch rund beim Sex!

1. Bereits vor rund 3,8 Milliarden Jahren entstand das Leben auf der Erde und dennoch gibt es den Sex erst seit ungefähr 1,8 Milliarden Jahren – man fragt sich sogleich, wie pflanzten und vermehrten sich die Lebewesen von einst unendlich lange zwei Milliarden Jahre fort? Und welche Sinnesfreuden ihnen dabei auch noch entgangen sind, man mag gar nicht weiter darüber nachdenken.

2. Vielleicht hat es mit den so genannten „Hermaphroditen“ zu tun, die sich partout nicht entscheiden können, ob sie Weiblein oder Männlein sein wollen und deshalb auch beide Geschlechtsorgane besitzen, sowohl männliche als auch weibliche. Diese „verqueren“ Vertreter gibt es sowohl im Pflanzenreich als auch in der Tierwelt.

3. Von solchen „Zwittern“ gibt es eine ganz besondere Gattung, die passend dazu auch noch Meeresnacktschnecke heißt. Diese Schneckenart treibt es mit Gruppensex ganz besonders bunt, denn ihre Sex-Polonaise-Orgie ist legendär. Der hintere Schneckenmann beglückt die vordere Schneckenfrau und die begattet wiederum mit ihrem Sperma die Nacktschnecke vor sich und so setzt sich die lustige Polonaise munter fort!

4. Als dann die „Lieblingsbeschäftigung aller Lebewesen“ nach langen zwei Milliarden Jahren endlich präsent war, stellte sich heraus, dass nur sehr wenige Wirbeltiere sich beim Liebesakt in die Augen sehen. Das hat einen ganz einfachen Grund, die meisten Tiere nehmen ihre Weibchen nur von hinten! Die beim Menschen sehr beliebte Missionarsstellung wird nur von einigen wenigen Tierarten praktiziert, beispielsweise von Affenarten wie Bonobos und Orang-Utans und von Hamstern.

5. Auch der bei Menschen so geschätzte Zungenkuss gehört noch weitaus seltener zu den gängigen Liebespraktiken der Tiere. Eine einzige Papageienart, die Weißstirnamazone, ist dafür bekannt, dass sie als Part des Vorspiels eine Art Zungenkuss praktiziert. Dabei wird allerdings weniger romantisch vom Männchen Futter hochgewürgt und in den Schnabel des Weibchens geschoben als untrügliches Zeichen seiner Ergebenheit und tiefen Zuneigung.

6. Und wusstest Du schon eines, bei den Fruchtfliegen macht Alkohol schwul! Denn wenn die Männchen der Fruchtfliegen an alkoholischen Getränken nippen, umwerben sie urplötzlich auch ihre eigenen männlichen Artgenossen und je häufiger sie so etwas konsumieren, umso intensiver kommt es zu Flirts mit Gleichgeschlechtlichen, womit mal wieder bewiesen wäre, Alkohol benebelt die Sinne!

7. In unserer heutigen, für alles und jeden offenen Gesellschaft ist es immer mehr Gang und Gäbe, das gleichgeschlechtliche Paare einen Kinderwunsch hegen. Dieses Phänomen findet man auch im Tierreich bei den Albatros-Vögeln vor. Denn lesbische Paare von Albatrossen suchen sich einen männlichen Albatros als geeigneten Samenspender aus.

8. Selbst die Homosexualität ist in der Tierwelt weit verbreitet und gehört bei mindestens rund 1.500 Tierarten zum täglichen Einerlei. Bei all diesen Tierarten konnte solch ein homosexuelles Verhalten bislang beobachtet und nachgewiesen werden. Diese Neigung zieht sich quer durch das ganze Tierreich, nicht nur bei Würmern und Insekten sondern auch bei Wirbeltieren konnten Schwule und Lesben beobachtet werden.

9. Ein schlimmes Schicksal erleiden die männlichen Tiere der Krakenart mit dem ungewöhnlichen Namen „Papierboot“. Nicht nur, dass sie mit einer winzigen Körpergröße von 2 cm den bis zu 10 cm großen Weibchen körperlich völlig unterlegen sind, sie verlieren doch tatsächlich beim Sex auch noch ihren Penis! Dieser muss jetzt den Weg zum weiblichen Geschlechtsorgan im Meereswasser trudelnd auf eigene Faust finden, um es zu befruchten. Nachdem die Männchen schon ihr bestes Stück geopfert haben, lassen sie obendrein auch noch ihr Leben! Da kann man nur sagen: „Papierboot-Männchen“ nehmt Eure Beine unter den Arm und sucht das Weite, wenn ein sexwilliges Weibchen in Sicht ist!

10. Korallen wiederum praktizieren „Sex außerhalb des Körpers – sozusagen im freien Fall“. Der weibliche Polyp gibt dazu eine große Eier- und Hormonmenge ins Wasser ab, welche den Korallenpolypenmann so richtig in Wallung bringt. Er spritzt daraufhin eine ebensolche Menge an Spermien ins freie Wasser und nun müssen diese auf nicht sehr ökonomische Art und Weise versuchen, die Eier zu befruchten, was eben nur einem Bruchteil der Spermien gelingt! Allerdings geben sich auch Korallenpolypen männlichen und weiblichen Geschlechts dem Gruppensex gleich zu Millionen hin, deshalb ist das nicht weiter tragisch, weil auf diese Weise dennoch genügend Eier befruchtet werden.

11. Also „Blümchensex“ ist zumindest bei den Stockenten nicht unbedingt angesagt, denn bei deren Sexpraktiken handelt es sich eher um eine Massenvergewaltigung, die für das Weibchen nicht selten mit dem Tod endet. Das Weibchen wird dazu meist von mehreren Erpeln in der Gruppe gejagt und weil natürlich jeder der erste sein will, der ran darf, wird das Weibchen im Eifer des Gefechts oftmals so lange unter Wasser gedrückt, bis es ertrinkt!

12. Die Damenwelt ist natürlich nicht minder grausam, denn bei den Skorpionen, Gottesanbeterinnen, Zuckmücken und manchen Spinnenarten, fressen die weiblichen Tiere die Männchen während oder nach der Begattung auf! Manche sogar schon „vor“ dem Liebesakt, was sich auf selbigen „eher ungünstig“ auswirken mag!

13. Selbst die „Prostitution“, als ältestes Gewerbe der Welt, wird im Tierreich ebenfalls praktiziert. Befinden sich vor Ort weniger Affenweibchen als Männchen, dann „erkaufen“ sich die Affenmännchen den Sex. Als eine Art „Bezahlung“ geben sich die Weibchen dafür einer ausgiebigen Fellpflege durch die männlichen Tiere hin, bevor diese ran dürfen.

14. Überaus kurios sind auch die Sexpraktiken diverser Spinnen-, Maus- und Maulwurfsarten, die ihren Partnerinnen nach dem Liebesakt eine Art Keuschheitsgürtel verpassen, was in Form einer harzähnlichen Plombe geschieht, die über das weibliche Geschlechtsteil gestülpt wird. So stellen die Herren der Schöpfung sicher, dass der zu erwartende Nachwuchs tatsächlich der ihre ist. Frei nach dem Motto: „Wer „A“ sagt, muss auch „limente“ zahlen!

Wenn auch sonst nicht selten die Tiere die besseren Menschen sind – beim Sex sind halt doch alle gleich!!!

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